Stress, lass nach! Oder lieber doch nicht?
Shownotes
Stress, lass nach! Oder lieber doch nicht?
Stress hat einen schlechten Ruf. Dabei brauchen wir manchmal genau die Aktivierung, die uns wach macht und ins Handeln bringt. Entscheidend ist, was den Stress auslöst, wie wir ihn erleben und welche Möglichkeiten wir haben, damit umzugehen.
In dieser Folge von „Und, was noch?“ fragen wir uns: Woran merken wir eigentlich, dass wir gestresst sind und wie finden wir aus dem Gedankenstrudel wieder heraus?
Wir sprechen darüber,
– wie sich Stress im Körper und in unseren Gedanken zeigt,
– welche inneren und äußeren Auslöser uns unter Druck setzen,
– warum ein gewisses Maß an Stress hilfreich sein kann,
– wie Bewegung, Atmung und ein kurzer Check-in wieder Klarheit schaffen können,
– weshalb „Ich muss“ manchmal einen Blick auf unseren Handlungsspielraum verdient,
– und warum ein Nein zu anderen auch ein Ja zu uns selbst sein kann.
Wir teilen persönliche Erfahrungen und schauen auf die kleinen Entscheidungen im Alltag: Was kann ich verändern? Wo brauche ich Unterstützung? Und wann ist es Zeit, den eigenen Akku aufzuladen? Selbstfürsorge bedeutet dabei nicht, sich aus Beziehungen zurückzuziehen. Sie hilft uns, aus eigener Kraft für andere da zu sein.
Reflexionsfragen für dich
– Woran bemerkst du zuerst, dass dein Stresspegel steigt?
– Was löst ihn gerade aus: eine Situation im Außen oder ein Gedanke, der dich nicht loslässt?
– Welche Geschichte erzählst du dir über das, was du „musst“?
– Was hilft dir, kurz innezuhalten und wieder klarer zu denken?
– Wo hast du mehr Handlungsspielraum, als du zunächst annimmst?
– Und was würde deinen Akku heute ein Stück aufladen?
Passend dazu:
In Folge 12 sprechen wir über Sinn und Werte. Auch sie können Orientierung geben, wenn im Alltag vieles gleichzeitig an uns zieht.
Vielleicht nimmst du dir nach dieser Folge einen Moment für einen Check-in: Wie voll ist dein Akku gerade – und was brauchst du als Nächstes?
Du willst tiefer einsteigen?
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Woran erkennt ihr bei euch, dass der Akku langsam leer wird? Schreibt uns gerne eure Gedanken zur Folge.
Transkript anzeigen
00:00:06: Auf einer Skala von eins bis zehn, wie gestresst bist du gerade?
00:00:09: Da kann ich mich noch sehr daran erinnern, dass mich das total irritiert
00:00:12: hat.
00:00:13: Wie kriege ich mein entspanntes Gehirn wieder?
00:00:16: Das ist nicht so schön fürs Ego diese Information!
00:00:20: Was ist eigentlich genau Stress?
00:00:23: Was werden deine besten Hacks um möglichst viel Stress zu haben?
00:00:27: In Ihrem Hirn möchte ich manchmal schrecken.
00:00:36: Hey Oli herzlich willkommen zu unserer vierzehnten Folge.
00:00:39: Hi Schön, dass du wieder da bist.
00:00:42: Okay heute sprechen wir zum Thema Stress und Selbstregulation oder besser gesagt Abgrenzung?
00:00:50: Was ist denn eigentlich Abgrenzung oder Selbstregulation?
00:00:53: Ja
00:00:53: es ist wieder ein schönes offenes Thema mit vielen, vielen Schnittmengen- und Bezugspunkten und ich glaube, da dürfen wir in viele Dimensionen reintauchen.
00:01:05: Ja, ich glaube dafür finden wir viel.
00:01:07: Da bringen wir auch sehr viele Erfahrungen mit beide.
00:01:09: zum Thema Stress haben auch schon viele tolle Klienten gehabt die mit dem Thema Stress zu uns gekommen sind.
00:01:16: wenn du Stress beschreiben solltest wie würdest du Stress
00:01:19: Beschreiben?
00:01:21: Ich habe sofort die Assoziation mit einer körperlichen Wahrnehmung also dass sich Stress stark auf einem Körper wahrnehmen kann als eine Reaktion Vielleicht in der Atmung oder ich bin vielleicht hibbelig aufgeregt, kann mich irgendwie nicht so richtig auf einer ... Kann nicht gut auf einer Stelle stehen oder sitzen.
00:01:41: Braucht Bewegungen und das ist eigentlich schon fast wieder der Punkt wo ich es einerseits erkennen kann und gleichzeitig auch den Impuls aus dem Körper schon in die Lösung zu gehen.
00:01:51: Also mehr die Symptome von Stress.
00:01:54: Kennst du immer den Auslöser von Stress bei dir?
00:01:57: Das ist sehr interessant, weil ich glaube es gibt sehr über den Tag verteilt wenn ich so an meinen Leben und meinen Alltag denke schon viele Situationen die Stress aktivieren aber die nicht immer als Stress bei mir wahrgenommen werden.
00:02:12: Also Stress ist ja auch wiederum die Frage was ist überhaupt Stress?
00:02:15: Ist Stress überhaupt etwas Negatives oder brauchen wir auch einen gewissen Stress um in Handlung zu kommen?
00:02:21: Stress hat dann tatsächlich ein relativ schlechtes Image in unserer Gesellschaft, dass wir möglichst stressfrei und möglichst relaxed alles angehen wollen.
00:02:31: Und ich glaube das ist eigentlich ein gewisser Trugschluss!
00:02:36: Ja ich glaube es bedarf jetzt erstmal gerade auch noch mal einen Blick dahin.
00:02:38: was ist eigentlich genau Stress?
00:02:41: Wie entsteht Stress?
00:02:42: weil... Das würde ich sofort mit dir teilen.
00:02:44: Ein bisschen Stress ist ja gut.
00:02:46: aber die Idee zu sagen Ich habe gar keinen Stress Wer kennt es aus dem Urlaub, man ist dann meistens so tief und entspannt, dass man gar nichts mehr auf die Kette kriegt.
00:02:54: Also ein bisschen Stress dürfen wir haben.
00:02:58: aber die Frage ist halt wie bewert ich den Stress?
00:03:00: Und was mache ich mit dem Stress?
00:03:03: Sollen wir starten?
00:03:04: Wir gucken mal hin, was überhaupt Stress ist.
00:03:06: Ja sehr gerne!
00:03:07: Stress ist erstmal... Es gibt irgendetwas, was bei mir einen Prozess auslöst im Körper.
00:03:14: du hast vorhin schon die Symptome genannt, wo ich daran nicht das nachher erkenne, aber ich gehe jetzt nochmal einen Schritt zurück.
00:03:20: Es gibt irgendetwas, was diesen Stress auslöst.
00:03:24: Und das ist etwas der Stressor, der was in mein System reingibt als Gedanke vielleicht, als Lärm, als
00:03:34: Hitze
00:03:37: irgendeine Not und ich habe keine Lösung parat Und ich komme in den Gedankenstrudel und überdenke, und zerdenke dieses Ding.
00:03:46: Wie komme ich aus dieser Not heraus?
00:03:48: Das klingt jetzt finde ich sehr heftig weil es ist ja nicht immer eine Not.
00:03:54: aber vom Grundsatz für unseren Körper würde ich das schon als Not bezeichnen Weil wir halt einfach nicht wissen wie können wir diesen Stresshoher abstellen.
00:04:03: Wenn ich zum Beispiel in der Dachgeschosswohnung lebe und es sind draußen Die Sonne knallt auf mein Dachflächenfenster.
00:04:12: Aus irgendeinem blöden Grund ist meine Zimmertür zu und ich komme dann nicht mehr raus, und meine Wasserflasche geht leer.
00:04:19: Dann empfinde ich irgendwann Stress weil ich Durst bekomme!
00:04:22: Und jetzt kann man sagen ja das ist ja logisch wir können das Beispiel aber viel einfacher machen.
00:04:27: du sitzt in deinem Büro und das Krankenhaus ist schräg gegenüber und der Krankenwagen fährt alle naselang draußen her und macht Lärm Dann empfinde ich auch irgendwann eine Not.
00:04:37: Ich bin genervt, von dem Lärm, vom Durst und von irgendetwas.
00:04:42: Und ich möchte das abstellen.
00:04:43: aber ich kann es gegebenenfalls nicht abstellen weil ich das Fenster nicht zu machen kann.
00:04:46: Weil ich das fenster nicht öffnen kann, weil ich nichts zu trinken kriege... ...weil ich keine Idee davon habe wie ich ein Gespräch führen darf etc.. Ich weiß nicht ob das so verständlich ist Aber dann entsteht Stress.
00:04:58: Ja
00:04:59: und ich hab gerade nochmal meine Aussage von grade gedacht, ich werte nicht immer alles als Stress Frage dann auch gleich anschließen kann, kann ich es lösen.
00:05:08: Also nicht jedes Stressempfinden wird in meinem System ja auch bewertet als Ich habe irgendwie ein Konflikt oder eine Not weil gegebenenfalls auch direkt in die Handlung gehen kann.
00:05:19: Wenn ich die Wasserflasche dann doch irgendwo habe, dann kann ich was trinken oder wenn ich die Möglichkeit hab den Raum abzuschirmen von Lärm oder mich aus dem Raum zu entfernen, dann habe ich ja auch wieder genau diese Lösung, die mich wieder aus dem Stressempfinden
00:05:32: rausbringt.".
00:05:33: Ja und ich würde das ein bisschen so bildlich beschreiben... Da kommt irgendwas?
00:05:38: Und dann entsteht so eine Schlaufe oder so ein Wirrwarr, also wenn man mit einem Kugelschreiber erst eine Linie malt und dann wie so einen Wolkneul zeichnet.
00:05:46: So ein Durcheinander.
00:05:47: Dieses Durcheinander ist immer wieder dieses Abprüfen.
00:05:50: habe ich irgendeine Ressource um diesen Stressor abzuschirmen, abzustellen zu lösen.
00:05:58: Wenn ich das habe wird die Linie wieder gerade.
00:06:01: Wenn ich es nicht habe, dann bleibe ich in diesem Wollknäuel durcheinander hängen.
00:06:06: Und das ist das was mich danach erstresst.
00:06:08: und dass auch wenn wir eine Bewertung haben, dass es uns stresst.
00:06:12: Weil wenn ich die Lösung parat hab, geht das so schnell im Kopf, dass wir's gleich mitkriegen.
00:06:15: Ja!
00:06:18: Ich komme noch mal auf den ganz anfänglichen Aussage zurück im Sinne von... Es gibt viele Ebenen, die mit dem Thema gekoppelt sind heißt auf der einen Seite Ein Bedürfnis, was im Defizit ist und wo es um die Erfüllung des Bedürfs geht.
00:06:36: Stichwort Grundbedürfnis.
00:06:37: ich habe Durst, hab' ich Zugang zu meiner Bedürffniserfüllungen im Sinne von Ich kann mir die Wasserflasche irgendwo herholen oder auch Es ist eine Routine Tätigkeit Und ich hab darüber einfach kann mein Stress runterpegeln weil ich kenne mich mit der Situation aus und ich bin gewappnet Weil ich ein Erfahrungswissen habe über einen bestimmten Ablauf und weiß wie ich das mache.
00:07:01: Das heißt, da kommt wieder die neue Ebene, die Ressource dazu.
00:07:05: Also welche Ressourcen habe ich zur Verfügung um den Stress zu regulieren?
00:07:11: Genau und wenn ich Ressoursen habe dann kann ich in der Fachsprache würden wir sagen im Coping-Prozess gehen.
00:07:16: Dann kann ich halt im Prinzip anfangen das zu bewältigen.
00:07:19: Ich kann den Stressor abstellen, ich kann etwas dafür tun dass sich den Verband kriege.
00:07:25: also du sagtest vorhin die Wasserflasche ist wieder Durst kann gestillt werden.
00:07:31: Das heißt, ich habe halt ein instrumentellen Coping-Prozess also ein instrumentelles Beheben meines Stressors gefunden und es gibt dann auch noch dagegen gestellt die emotionale Behebung in Anführungsstrichen.
00:07:50: Also ich kann's ja oft mental steuern ob ich Stress hab oder nicht weil das ist ganz viel eine Einstellungssache Und das finde ich, das vergessen wir ganz häufig.
00:08:00: Ich kann mich also auch in Stress rein manövrieren nur über meinen Gedanken dass sich gerade so viel zu tun habe und ich gar nicht weiß wie ich das gerade alles geschafft werden und die Welt ist gerade ganz schlechter draußen und dies und jenes und welches und schwupp die Wupps bin ich in einem sehr gestressten Zustand obwohl ich gegebenenfalls auch eine andere Blick auf die Dinge haben könnte.
00:08:26: Drehen wir das mal so richtig ins Paradoxe.
00:08:29: Was wären deine besten Hacks, um möglichst viel Gedanklichen Stress zu haben?
00:08:34: Was dürfte ich dafür tun?
00:08:36: O-Panik kriegen!
00:08:37: Dann durfte ich doch ganz viel denken.
00:08:39: Alle wollen mir was... Also ich müsste mich so richtig schön gerade in die Opferspirale reindrehen.
00:08:43: alle wollen mir etwas jeder meint es nur böse und dass ist alles Absicht.
00:08:52: Und überhaupt, das ist alles zu viel.
00:08:53: Also ich färbe die Welt so richtig schön schwarz ein.
00:08:56: So richtig schöne Schwarzen Gedanken.
00:08:58: Ich glaub dann wäre ich ... Ich kann jetzt erst mal ja nur für mich sprechen weil Stress sehr individuell ist.
00:09:03: Das würde mich in eine wahnsinnige stressige Situation bringen.
00:09:06: Ich kann auch nichts dran ändern.
00:09:07: Das ist der schlimmste Satz.
00:09:09: Ich kan ja nicht
00:09:09: daran ändern.
00:09:10: Ja.
00:09:11: Paradox war jetzt in dem Fall auch gemeint dass das ja was ist was wir ja nicht tun.
00:09:16: Wir würden uns ja nicht absichtlich etwas selbst schädigendes zuführen.
00:09:22: Zumindest nicht gewollt.
00:09:24: und gleichzeitig macht es aber die Ebene auf, dass ich ja wenn ich das absichtlich mache ins negative zu gehen kann ich es sozusagen in hundert-achtzig Grad wenden und sage okay was darf ich dann wiederum dafür tun?
00:09:37: Wenn ich mich darin ertappe die Welt schwarz zu malen weil ich glaube da erkennen wir uns alle immer mal wieder drin, dass man auch einen Tag hat oder vielleicht auch meine Phase wo man irgendwie durch eine Brille guckt, die einfach sehr trüb und sehr düster ist.
00:09:50: Und die dann einfach auch mal aktiv in die andere Richtung, dass ich die Möglichkeit habe mich auch gedanklich da zumindest bis zu einem gewissen Grad.
00:10:01: Ich glaube wir dürfen hier ganz klar abgrenzen was es dann auf einer gewissen Ebene fällt auch ein Krankheitsbild zu oder geht auch etwas Pathologisches und das ist sicher nicht gemeint mit sondern wirklich, dass man sich in einer Gedankenspirale wiederfindet, wo man merkt im Moment mal.
00:10:17: Hier bin ich aber eigentlich gerade dabei mich ganz schön selber klein zu reden oder mir auch selber das Leben schwerer zu machen als es eigentlich sein
00:10:25: müsste?
00:10:26: Ja und... Ich glaube was zumindest die paradoxe Frage gerade mit mir gemacht hat ist Man stellt auf einmal fest, ich habe ja doch eine Selbstwirksamkeit.
00:10:36: Ich kann ja doch was verändern und vielleicht auch sehen es ist gerade schönes Wetter die Sonne scheint oder ich kann sehen sagen man eigentlich haben wir es doch hier schon verdammt gut weil wir das machen können.
00:10:48: Wir haben keine Erdbeben, wir haben keine Vulkanausbrüche
00:10:50: etc.,
00:10:51: also so die Naturkatastrophen die vielleicht nicht da sind.
00:10:54: oder ich könnte mir auch hindenken und sagen okay ich gehe heute mal ganz zielgerichtet los und überlege mir Was passiert denn heute Positives?
00:11:03: Was ist schönes da draußen, wer hat mich gerade angelächelt wie war das an der Supermarkt Kasse wem habe ich vielleicht auch in Lächeln geschenkt oder was Gutes getan?
00:11:12: und.
00:11:13: Ich glaube damit kommt man dann doch schon schneller wieder ein Handlungsspielraum um auch Stress abzubauen.
00:11:22: ja Ich war gerade auch mein Gedanke, weil wir schon so ein bisschen dieses Thema überlenken.
00:11:27: Wie kann ich mich von Stress abgrenzen oder den auch regulieren?
00:11:31: Und dass sich das einfach als Methode oder als Wirkhebel habe, dass ich mir erst mal überhaupt meine Gedanken bewusst werde und es ist vielleicht gar nicht so leicht, wenn man sich erstmal beim eigenen Denken lernen darf zu beobachten.
00:11:46: Welche Geschichte erzähle ich mir?
00:11:47: Welche Gedanken denke zusätzliche Ebene in der Wahrnehmung, dass ich eben nicht nur durch meine Augen oder durch meine Brille nach außen auf die Welt gucke oder in die Welt kucke sondern ich berichte meinen Blick auch nach innen und auch gezielt auf meine Gedanken.
00:12:05: Auf das was emotional vielleicht auch gerade los ist Und es fühlt sich vielleicht auch im ersten Moment erst mal ein bisschen seltsam an weil wir das nicht gelernt haben.
00:12:16: Ich würde noch einen Schritt davor auch oder da parallel schieben vielleicht sogar.
00:12:20: Ja, ich würde nur ein Schritt parallel schieben nämlich dieses auch gucken wo kommt der Gedanke gegeben?
00:12:25: falls her was hat den Gedanken zu?
00:12:27: erst mal also angeschoben ist es gibt's irgendeinen Auslöser im Außen und das geht nicht darum jetzt dem Blick wieder weg von mir zu lenken sondern wenn ich weiß dass was außen mich gerade berührt hat, damit ich diesen Gedanken denke.
00:12:45: Dann habe ich ja auch eine Möglichkeit dem erst mal einen Bewusstsein zu geben und das auch zu steuern und zu sagen okay wenn das wieder passiert... Ich hab kein Bock mehr auf Stress!
00:12:54: ...ich werde anders reagieren.
00:12:56: Das klingt jetzt sehr einfach.
00:12:57: so einfach ist es natürlich nicht.
00:12:59: aber für mich ist es nicht nur der Gedanke sondern parallel auch gibt's ein Auslöser für den Gedanken
00:13:05: Ja und dass kann sowohl innen als auch außen legen
00:13:08: definitiv die
00:13:09: Interaktion mit der Außenwelt aber es kann auch die Interakktion nach innen sein, im Sinne von ich erzähle mir irgendeine Geschichte.
00:13:17: Irgendein Gedanken der mich eigentlich blockiert oder mir auch immer wieder Stress ins System gibt.
00:13:23: Ja jetzt sind wir uns aber bewusst welcher Stressor also das was von außen oder von innen losgetreten worden ist?
00:13:28: Wir sind uns bewusst von den Gedanken schleifen die wir gerade drehen.
00:13:32: und dann wie kommen wir raus?
00:13:36: ja es ist eigentlich relativ simpel oder vielleicht sogar ein bisschen zu simpel klingtes Abgrenzung örtlich, räumlich, emotional.
00:13:45: Ich darf erst mal irgendeinen Punkt finden um diesem Gedankenstrom einen Stopp zu senden und das kann ich über verschiedene Ebenen schaffen.
00:13:54: Erstens mal mich überhaupt erstmal beim Denken zu beobachten und dann einen bewussten Stoppgedanken
00:14:00: auch
00:14:01: oder mir innerlich anzusagen.
00:14:05: Ich kann aber auch auf dem Denken mal komplett austreten und sagen jetzt mal ganz bewusst in den Körper Ich setze mich aufs Fahrrad, ich gehe an die frische Luft.
00:14:14: Ich atme mal tief ein und aus und bestenfalls länger ausatmen als einatmen weil ich dann erst einmal wieder... machen wir ja auch häufig sehr unbewusst im Alltag das man so puh!
00:14:25: Und das ist aber eigentlich schon genau dieser Reflex der das System wieder in die Regulation bringt.
00:14:30: Der Körper ist sehr viel intelligenter als unser Verstand, das ist nicht so schön fürs Ego diese Information.
00:14:37: Er
00:14:38: war ja auch schneller als der verstanden?
00:14:40: Genau er ist sehr viel schneller und hat einfach sehr viele bessere Mechanismen schon parat die wir deutlich wahrnehmen dürfen und dann einfach auch bewusst einsetzen lernen.
00:14:53: Ja und wenn wir den Punkt haben dass wir einmal durchgart mit haben oder in der Bewegung waren und unser Hirn vielleicht erst mal wieder diesen grauen Nebel da oben im im Hirn
00:15:03: weg
00:15:03: hat, weil können wir anfangen auch zu überlegen okay mit welchem Ressourcen kann ich denn jetzt arbeiten um das abzubauen?
00:15:09: also mal angenommen.
00:15:09: Wir haben wirklich zu viel zu tun dann kann ich erst wenn der Verstand wieder da ist Das Licht im Kopf.
00:15:18: Nein, wie sagt man?
00:15:20: Die Glühbirne wieder leuchtet!
00:15:22: Wenn sie unser Nebel sozusagen etwas zurückgezogen hat dann kann ich überlegen okay welche Ressourcen habe ich denn um aus diesem zu viel entpassend zu machen?
00:15:31: mit wem kann ich reden?
00:15:33: wo kann ich was streichen?
00:15:34: wie kann ich priorisieren wo kann Ich mich auch abgrenzen?
00:15:37: also ich glaube vor dem abgrenzten würde ich tatsächlich erst mal die Bewegung oder dieses Durchatmen, diesen Nebeldichten sehen mit welcher Strategie auch immer das funktioniert wobei deine Vorschläge ja schon sehr gute Vorschlage sind.
00:15:51: Und das was wir – oder ich zumindest in der Schule vielleicht habe ich es auch gelernt aber ich hab's wieder vergessen – dass unser Gehirn nicht eine einheitliche graue Masse ist aus der wir rein denken sondern unsere Gehirne hat viele verschiedene Areale für bestimmte Vorgänge zuständig sind.
00:16:09: Und dass das Gehirnareal, in dem wir Stress empfinden und auch aus dem Stress in die Aktion gehen ein anderes Areal ist als das wo mir die Logik verortet haben, das analytische Denken, das wo wir auch wieder in unserer Klarheit sind.
00:16:24: Das heißt, wir navigieren tatsächlich auch dann eben entsprechend auf unterschiedlichen Hirnregionen und sich das auch nochmal bewusst zu machen, eine andere, wie so ein anderen Aggregatszustand sozusagen aktiviere als in einem ruhigen entspannten regulierten Moment wo ich einfach aus dem anderen Gehirnbereich wiederum navigiere.
00:16:49: Dann kann ich in den Moment tatsächlich auch normal anders reagieren.
00:16:54: Okay, jetzt haben wir schon ... Wir können uns, wenn wir aus dem Stress rauskommen wollen, erst mal kurz zurücklehnen.
00:17:00: Beobachten und innehalten.
00:17:02: Noch einmal diesen Check-in zu machen wie wir es früher immer oder die letzten Male genannt haben.
00:17:08: Dann gucken, wie kriege ich mein entspanntes Gehirn wieder?
00:17:12: Sprich, ich gehe in die Bewegung, ich geh ins Atmen.
00:17:15: Manche mögen vielleicht auch einfach ein Mal im Boxer kauen oder was weiß ich nicht was.
00:17:22: Und dann gucke ich, welche Ressourcen habe ich zur Verfügung.
00:17:27: Wendet es an optimalerweise und im Idealzustand ist dann mein Stress
00:17:32: weg?
00:17:32: Ja!
00:17:33: Es wird ja auch tatsächlich.
00:17:35: auch wenn man irgendwas mal eine Rückenverspannung oder irgendetwas hat gibt es immer wieder diese Aussagen aus dem medizinischen Bereich bewegen sie sich machen sie Sport und zwar routiniert usw.. Das zielt natürlich auf der einen Seite auf Sport und Bewegung ab, aber es zahlt natürlich auch ganz klar auf Stressregulationen ein.
00:17:56: Das heißt eine routinierte Form von Bewegungen garantiert mir auch immer wieder dass ich automatisch in die Stressregulation komme.
00:18:04: das sich gar nicht so viel zu über nachdenken muss sondern wenn ich weiß ich habe ein bestimmtes Sportpensum vielleicht am Tag oder ich fahre eben mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Auto zur Arbeit dann hab' die Möglichkeit die Strecke mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen Habe ich ja wiederum auch einen Moment im Tag, den ich dafür einfach nutzen kann?
00:18:23: Weil der Körper sich dann durch die Bewegung auch wieder automatisch reguliert.
00:18:27: Ja!
00:18:28: Jetzt ist es aber oft so, dass wir das nicht haben oder dass wir uns die Zeit nicht nehmen... ...oder dass wir wirklich in so einer Dauerbelastung sind und uns das vielleicht auch nicht gönnen weil wir denken, das ist ja zu egoistisch Ich kann ja nicht erst ich und dann die anderen Und dann haben wir halt die Gefahr von so einem Dauerstress.
00:18:49: Das ist schon gefährlich!
00:18:50: Ja,
00:18:52: und ich glaube das ist ein sehr wichtiger Punkt der mir auch in meiner Arbeit immer wieder begegnet diese Aussage, so darf ich das?
00:19:01: Und es ist gar nicht unbedingt eine klar formulierte Frage sondern es wird so ein bisschen umschifft nach dem Motto ja aber ich habe viel auf meiner Liste und ich muss und dass sind schon so Indikatoren ... einem fehlenden Bewusstsein von, ich habe es aber in der Hand.
00:19:16: Ich kann es anders
00:19:17: gestalten.".
00:19:18: Ja
00:19:19: und das sage ich jetzt so ein bisschen allgemein in den Raum.
00:19:22: Das betrifft natürlich mich gleichermaßen also... ...ich bin natürlich auch immer mal in diesen Momenten wo ich dieses, ah!
00:19:27: Ich muss noch?
00:19:28: Und sobald er bei dieser Satz mir über die Lippen geht vielleicht nicht unbedingt jedes Mal,... ...aber ich ertappe mich dann schon selber dabei und merke so einen Moment mal.
00:19:37: Habe ich wirklich keine Wahl oder...?
00:19:39: bin ich gerade eher in dieser Frage, was sind die Konsequenzen wenn ich mich so und so verhalte?
00:19:45: Ja.
00:19:45: Die Fremdsteuerung, die man mit dem Muss sozusagen mehr oder weniger aufdecken kann also nicht mehr das intrinsische Handeln sondern dieses extrinsische weil es jemand von mir erwartet, weil sie jemand gesagt hat, weil... Ich glaube so muss es sein um irgendeine Belohnungen zu kriegen etc.
00:20:02: ja
00:20:03: Und weil du auch vorhin oder weil dieses Egoismus Thema gerade reinkommt.
00:20:08: Ich war, als ich das erste Mal geflogen bin ... so ein bisschen empört darüber.
00:20:13: Als ich dann bei den Flugbegleitern diese Anleitung mit dem Sauerstoffmasken ... oder man setzt sich erst die Sauerstoffsmaske auf und dann dem Kind und allen anderen, dachte ich so, das ist total unverschämt!
00:20:24: Also war ich sofort empört?
00:20:26: Da kann ich mich noch sehr dran erinnern, dass mich das total irritiert hat.
00:20:30: Später habe ich das viel mehr verstanden, worum es eigentlich geht.
00:20:34: Nämlich wenn ich geben will ... dann kann ich das am besten, wenn ich selber gut in meiner Balance bin.
00:20:41: Wenn ich selber mit den Ressourcen versorgt bin... ...dann kann ich auch viel mehr abgeben oder?
00:20:47: Dann kann ich eben aus der Kraft heraushandeln und bin nicht im
00:20:50: Defizit.".
00:20:51: Ja!
00:20:51: Und deswegen würde ich auch immer unterscheiden ist es Egoismus oder ist es irgendwie egozentrisch ne?
00:20:55: Also ein gesunder Egoismus.
00:20:59: mal zu sagen, nee heute nicht oder...?
00:21:01: Geht jetzt gerade nicht, weil ich erst mal die Kraft brauche.
00:21:04: Ist ein sehr gesunder Zustand.
00:21:08: Weil wenn ich immer nur ja sage... Dann sind wir gegebenenfalls in einem Dauerzustand des Stresses und dann sind wir vielleicht immer wieder am Limit unserer Akku.
00:21:18: Wenn wir uns mal wie so einen Handyakku vorstellen, der wird immer geringer.
00:21:22: Wir sind erst grün, dann sind noch gelb, jetzt sind wir schon mittlerweile rot.
00:21:25: Und ich sage immer noch Ja ja klar kann ich machen?
00:21:27: Ja ja, gib her!
00:21:28: Ich mach das schon Irgendwann klappe ich einfach zusammen und kann nichts mehr tun.
00:21:34: Und wenn mit dem Gedanken finde, das wird ziemlich stimmig zu sagen... Ich darf gucken dass mein Akku immer in einem grünen vielleicht mal ab und an im gelben Bereich ist damit ich halt auch wirklich dem anderen noch helfen kann oder was geben kann oder eine Unterstützung gebe weil sonst ein leeres Handy bringt uns auch nicht weiter.
00:21:54: Ja
00:21:55: und ich würde sogar also für mich persönlich ist der Egoismus Begriff an der Stelle wird ja auch abgelöst durch den Selbstfürsorgebegriff.
00:22:04: Also wenn ich die Verantwortung für mich selber übernehme und aber weiß, ich mache es nicht aus egoistischen Motiven Ich-Ich-Ich sondern ich mach das aus der Motivation heraus Für andere da sein zu können dann gibt es auch wieder eine ganz andere Ja wird auch wieder ne ganz andere.
00:22:24: Wie soll ich das sagen?
00:22:26: Dann wird wieder ein ganz anderer Raum frei.
00:22:28: um mir auch selber diesen zuzugestehen?
00:22:32: Ja, für mich ist es einfach auf einer Timeline gedacht.
00:22:34: Also wirklich zu sagen okay wenn ich in dem Moment jetzt nahe hin sage bringt's aber nach hinten raus vielleicht zwei Jahres oder wenn ich jetzt sage du pass mal auf heute gehts nicht aber wie sieht das denn übermorgen aus?
00:22:46: und da kommt dann schon was rein.
00:22:48: was ich wichtig finde darf halt trotzdem eine Verbindlichkeit geben und ne Wertschätzung.
00:22:52: Einfach nur zu sagen nö fände ich schon ein bisschen schräg Menschen gegenüber Wenn ich es argumentieren mag oder wenn ich einfach sage, du pass mal auf aus den und den Gründen packe ich das heute nicht.
00:23:04: Wie sieht's denn eigentlich morgen bei dir aus?
00:23:07: Dann bin ich ja noch in der Beziehung die auch funktionieren kann.
00:23:10: Ich glaube dass wie spielt ... Bei dem gesunden Egoismus oder bei der Selbstfürsorge je nachdem wie wir das Wort sehen, ja auch nochmal eine Rolle
00:23:18: ne?
00:23:19: Ja!
00:23:19: Und ich glaube je nach dem wie des eigene soziale Netz auch gespannt, also dass wir das als Menschen brauchen, sozial zu interagieren.
00:23:27: Aber es kann einfach so stark verzahnt sein, dass ich wirklich ein ganz starkes Bedürfnis nach einer Zeit für mich selber habe und diese Abgrenzung gebraucht wird.
00:23:38: Ich gehe bewusst aus einer sozialen... Interaktionen raus, weil ich Raum für mich selber brauche.
00:23:45: Ich will mich mal in Ruhe irgendwo hinsetzen und was lesen oder vielleicht einfach nur mal an die Gegend
00:23:49: gucken.".
00:23:50: Und das ist auch vollkommen legitim, dass das überhaupt gar keine Erklärung braucht sondern es ist ein natürliches Bedürfnis auch mit sich zu sein, auch die Selbstbeziehungen zu pflegen.
00:23:59: Ja und das finde ich ist das Fiese an dem Wort Abgrenzung.
00:24:02: Ich finde Abgrenzung ist ein sehr hartes Wort, war eine sehr positive Idee aber... vermittelt.
00:24:10: Und manchmal würde ich mir wünschen, es gäbe ein schöneres Wort für
00:24:13: Abgrenzung.".
00:24:15: Ja das wird so schnell gleichgesetzt mit einer Ablehnung dass eine Abgrenzung automatisch eine Ablehnung ist und deswegen fällt es glaube ich auch häufig schwer einen Nein zu formulieren.
00:24:24: aber Nein, nach außen ist halt ein Ja zu mir selber und ich darf das immer situativ entscheiden.
00:24:30: Was ist gerade wichtig?
00:24:32: Wenn ich merke mein Akku rutscht grade von ja gerade vielleicht noch gelb in Rot dann ist es wirklich Alarmstufe rot.
00:24:39: um das jetzt mal so ein bisschen ins Extremen zu führen um zu sagen Ich brauche jetzt wieder Raum und Zeit für mich um wieder meine Akkus laden zu können.
00:24:50: Man kann das sehr schnell für sich fassen, wenn man so merkt, okay, wenn ich mir ein paar Tage frei nehme oder in Urlaub fahre und mehr kann diesen vorher nachher Effekt wirklich spüren.
00:25:00: Wie bin ich in den Urlaub?
00:25:01: Wie bin Ich angereist wie ging es mir da Und was passiert im Laufe der Zeit Wenn ich wirklich mal nichts mache mein Kalender einfach gar nicht voll takte sondern ich lass mich einfach mal treiben und habe die Möglichkeit Mich einfach nur mal irgendwo hin zu legen und nach meinen Grundbedürfnissen meinen Tag zu gestalten.
00:25:18: Das ist spannend.
00:25:19: Eigentlich ist es unsere Zeit, aber ich nehme das Thema noch mal mit weil... ...ich weiß gar nicht ob die Menge im Kalender oft das Problem ist.
00:25:29: Ich glaube dass die Menge für ganz viele Menschen nicht das Thema ist sondern wie gehe ich damit um?
00:25:36: Was ist in meinem Kalender?
00:25:38: Ist das was wo ich Bock drauf habe oder etwas was ich machen muss und dieses Thema wie du sagst so wir haben dann im Urlaub alles anderses.
00:25:48: Ich weiß nicht, ob da nicht... Wir hatten das glaube ich schon mal in einer Podcast-Folge.
00:25:52: Nicht auch der Stress kommt, ah wenn ich jetzt den Urlaub gehe dann muss sich aber nachher ganz entspannt sein und alleine durch diese Idee, ich geh'n Urlaub und komme entspannt wieder, baue ich mir ja wieder eine Erwartungshaltung auf und einen Druck auf, den ich gegebenenfalls gar nicht halten kann weil ich damit schon wieder was auf meiner To-do Liste hab und es ist nur ein Punkt, aber dieser eine Punkt ist gegebenenfall ziemlich hoch priorisiert.
00:26:16: Ja, es kommt für mich so ein bisschen drauf an mit welcher Klarheit ich da auch reingehe.
00:26:21: Also ich gucke gerade an aus einer Rolle von der Mutter und ich weiß dass mein Urlaub dann gut funktioniert wenn mein Urlaub terminfrei ist.
00:26:32: Wenn ich mir nicht den Tagespunkt und das und das in meinen Urlaub noch einfach rein lege sondern ich weiß, dass sich dann am besten entspannen kann, wenn ich mir in meiner Urlaubszeit genau diesen Raum bewusst gestalten kann, den ich im Alltag eben nicht gestalten.
00:26:49: Weil ich durch die Kinder natürlich auch fremdbestimmt werde.
00:26:53: Die sind in ihren Schulalltag eingespannt, da gibt es einfach bestimmte Veranstaltungen, die stattfinden... Wenn ich in meinem Alltag viel Verantwortung trage, die aber nicht nur, die ich selber bestimmen kann sondern die dann von außen an mich herangetragen würde.
00:27:08: Und ich kann mich nicht in allen Bereichen abgrenzen oder ich habe nicht überall die hundertprozentige Gestaltungsmöglichkeit, dann kann ich mir aber diese Räume wie zum Beispiel freie Zeiten und Wochenende Urlaub da hab' ich ja die Hundertprozentige Möglichkeit der Gestaltung und mir das vor Augen zu führen ob es dann wirklich sinnvoll ist den Urlaub den ich dann habe mir vollzutackt mit bestimmten Terminen Aktivitäten oder ob ich dann sage, nee jetzt einfach mal bewusst so in so vielen Tagen oder Stunden mal nichts tun.
00:27:43: Keinen Termin mir aktiv zu setzen?
00:27:46: Ja und ich glaube aber der Schlüsselsatz ist dieses du kannst selbst bestimmt entscheiden was du machst und wirst nicht fremdgesteuert.
00:27:52: und das wird es in meinen Augen auch der Schlüsse dazu wie Stress durch mein Alltag komme.
00:27:58: Zu gucken wie schaffe ich es möglichst
00:28:00: selbst
00:28:01: wirksam, möglichst selbst aktiviert Also das Gegenteil von der Opferhaltung durch meinen Alltag zu kommen.
00:28:08: Und dann schaffe ich es auch, einen Termin hinter einem Termin zu machen.
00:28:12: Weil dann habe ich's mir gegebenenfalls ausgesucht.
00:28:14: Ja!
00:28:16: Spannend.
00:28:17: Sehr spannend.
00:28:17: Da war das wieder.
00:28:18: Das schöne Wort spannend...
00:28:20: Ist es ja auch tatsächlich.
00:28:23: Auf einer Skala von eins bis zehn wie gestresst bist du gerade?
00:28:28: Bin nicht gerade gestreszt.
00:28:29: Ich nehme dich als Stress wahr.
00:28:30: deswegen würde ich eher ein... also eins im Sinne von ich bin wach und da
00:28:35: wenn ihr ihr Gesicht gerade sehen würdet.
00:28:39: Es war gar nicht so gemeint, dass du gestresst wirkst aber ich dachte, wir können ja mal einen Einblick geben wie entspannt wir beide gerade sind weil ich würde mich auch auf einer eins sehen ist es mega entspannt.
00:28:50: das ist ein schöner Nachmittag also trotz Aufnahme
00:28:56: weiß was heute noch der Tag so bringt.
00:28:58: zwei Stunden
00:29:04: Also.
00:29:04: wir haben heute ein bisschen erzählt, was ist Stress?
00:29:07: Wir sind über die Symptombasis eingestiegen.
00:29:09: Woran will Stress merken?
00:29:10: Wir haben kurz erklärt dass es die Stressoren von innen oder von außen gibt, die uns den Gedankenstrudel bringen.
00:29:16: Das wird das über Coping Prozesse also bei Ressourcen, die wir aktivieren lösen können optimalerweise.
00:29:24: Haben drüber gesprochen, dass Stress gar nicht so schlecht ist bis zu einem bestimmten Punkt.
00:29:28: da sind wir dann aber auch ausgestiegen Und haben ein bisschen noch überlegt, wie er den Nebel aus dem Kopf kriegt und wieder in die Entspannung kommt.
00:29:37: Ein großes Thema in wenige Worte und wenige
00:29:40: Minuten gepackt.
00:29:41: Und sicherlich sind noch ein paar Fragen offen geblieben?
00:29:44: Dann schreibt uns doch mal einfach!
00:29:46: Und abonniert uns, lasst einen Like da...
00:29:50: Die Vorausschau für die nächste Folge!
00:29:54: Was ist das nächste
00:29:55: Thema?!
00:29:56: Guck hier auf unsere Liste!
00:29:59: Die Macht der Worte wird es sein.
00:30:01: Ui, da sind wir ja schon ein bisschen eingestiegen heute?
00:30:03: Ja!
00:30:05: Spannend das, um die Heute genau dieses Thema euch getiesert
00:30:08: hat.
00:30:09: Zur Abwechslung mal, kein Cliffhanger...
00:30:13: In Ihrem Hirn möchte ich manchmal schlägen.
00:30:15: Ich
00:30:16: weiß nicht.
00:30:17: Okay alle da draußen habt noch einen schönen Tag genießt es und wir freuen uns von euch zu hören.
00:30:24: Oli schön dass du hier warst.
00:30:25: Danke Wir sehen uns ganz schnell wieder, ich bin mir sicher.
00:30:30: Bis bald!
00:30:31: Tschau tschau!