Du hast dich längst entschieden.

Shownotes

Manche Entscheidungen sind auf dem Papier vollkommen logisch – und fühlen sich trotzdem falsch an.

In dieser Folge von „Und, was noch?“ gehen wir der Frage nach, woran wir eigentlich erkennen, ob eine Entscheidung wirklich zu uns passt.

Wir sprechen darüber, – warum der Preis für Harmonie im Außen manchmal Disharmonie im Inneren ist, – weshalb eine stimmige Entscheidung nicht immer die logischste sein muss, – was Körper und Gefühle wahrnehmen, während der Kopf noch argumentiert, – warum Nachjustieren kein Scheitern ist, – weshalb auch „Ich warte erst einmal“ bereits eine Entscheidung sein kann, – und wie Münzwurf, Bodenanker oder Entscheidungsmatrix helfen können, sichtbar zu machen, was längst in uns arbeitet.

Dabei geht es nicht darum, den Verstand auszuschalten und ab sofort nur noch „auf den Bauch“ zu hören. Vielmehr schauen wir darauf, wie Ratio und Emotion zusammenkommen können – damit aus einer vernünftigen Entscheidung eine Entscheidung wird, die sich auch wirklich stimmig anfühlt.

Reflexionsfragen für dich

– Welche Entscheidung beschäftigt dich gerade mehr, als dir lieb ist? – Was wäre die logischste Entscheidung – und was wäre die stimmigste? – Was spürst du, wenn du dir beide Möglichkeiten wirklich vorstellst? – Wo versuchst du gerade, im Außen Harmonie zu halten, obwohl es dich im Inneren etwas kostet? – Welche Entscheidung würdest du treffen, wenn du niemandem etwas erklären oder recht machen müsstest? – Und ganz ehrlich: Wartest du noch – oder hast du dich eigentlich längst entschieden?

Passend dazu: In Folge 12 sprechen wir über Sinn und Werte und darüber, was uns Orientierung gibt. Wenn du sie noch nicht gehört hast, lohnt es sich, dort einzusteigen – Folge 13 knüpft direkt daran an. https://freischwimmen-und-was-noch.podigee.io/12-was-gibt-deinem-leben-richtung

Vielleicht nimmst du dir nach dieser Folge eine der Fragen mit. Nicht, um sofort eine Antwort zu finden. Sondern um genauer hinzuhören, was dein Kopf sagt – und was vielleicht längst darunter liegt.

*Du willst tiefer einsteigen? Wenn du merkst, dass genau diese Themen dich oder dein Team im Alltag begleiten, dann doch mal bei uns im Coaching oder unseren Trainings, Workshops vorbei:

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Mehr über uns: freischwimmen GmbH – Petra Passoth – https://freischwimmen.com/ VersaVista – Ulrike Lettermann – https://ulrike-lettermann.de/

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Was ist ein Wert, den ihr in eurem Alltag wirklich lebt? Schreibt uns gerne eure Gedanken zur Folge.

Transkript anzeigen

00:00:06: Kein Sinn.

00:00:07: Für mich hat das Sinn gemacht und für mich macht es heute noch mehr Sinn, als ich je gedacht hätte, dass es Sinn

00:00:11: macht.

00:00:12: Was ist der Preis für die Harmonie im Außen?

00:00:14: Dann habe ich auch eine Hoffnung, dass ich das schaffe.

00:00:16: Und mit dieser Hoffnung kommt auch der Mut dazu.

00:00:20: Wo

00:00:20: kann ich mich hinausrichten, dass nicht ne logische Entscheidung wird sondern ne stimmige Entscheidung?

00:00:26: Ich warte mal!

00:00:27: Ist schon ne Entscheidung.

00:00:35: Hey Uli, herzlich willkommen zu unserer dreizenten Folge heute.

00:00:38: Hallo Petra

00:00:40: Es ist immer wieder schön und gefühlt vergeht gar keine Zeit zwischen unseren Aufnahmen.

00:00:45: Und ja, wir sind da eigentlich schon fast mitten im Jahr.

00:00:48: also das Jahr ist jetzt ... Also eigentlich die Mitte ist schon durch und ich hoffe dass die meisten von euch irgendwie Urlaub hatten Ferien hatten und uns trotzdem gehört haben.

00:00:58: Also heute schließen wir so ein anderes Thema von der letzten Folge an zum Thema Entscheidungen und Sinn oder Sinn und Entscheidung.

00:01:08: schauen wir mal Uli, wie sind beide Worte, Entscheidungen und Sinn für dich verknüpft?

00:01:15: Ich habe da sofort ganz starke Associationen mit, weil ich im Coaching – wie es auch in der letzten Folge schon mal so ein bisschen angerissen habe.

00:01:24: Ganz, ganz häufig diesen Satz höre das ergibt doch gar keinen Sinn oder das macht doch gar kein Sinn Wenn es darum geht, neue Wege einzuschlagen.

00:01:33: Und da kommt gar nicht von mir der Satz, er kommt dann von meinem Gegenüber und auch nicht im ersten Moment sondern bei dem wenn was freigelegt wird wo es darumgeht einen Weg einzuschlagen der eine ganz andere Richtung vorgibt.

00:01:50: Der Verstand sich dann einschaltet und versucht es einzuordnen, eine Schlussfolgerung oder eine Vollgerichtigkeit zu generieren aus dem was in der Vergangenheit lag.

00:02:01: Und wie die Situation in der Gegenwart justiert wird und in welche Richtung es in Zukunft weitergeht.

00:02:06: also eigentlich wie so eine Art Wegkreuzung an der man steht Da häufig diese Idee ist, sowie auch häufig so Lebensläufe gelesen werden von oben nach unten.

00:02:19: Es hat eine Chronologie und es hat irgendwie ne Richtigkeit im Sinne von.

00:02:22: das folgt auf das.

00:02:23: Aha!

00:02:24: Das ergibt Sinn ... Aber dass der Sinn dann eben tatsächlich nur eine logische Abfolge von bestimmten Punkten ist und nicht der echte Sinn.

00:02:34: Ich muss da ein bisschen gerade an meinen Lebenslauf denken, der eigentlich ziemlich bunt ist.

00:02:39: Werbung,

00:02:40: Studium...

00:02:41: Marketing, E-Commerce.

00:02:43: Werbung wieder?

00:02:45: Also so linear ist es definitiv nicht gewesen.

00:02:48: und dann auf einmal ... Oh ich geh in die Selbstständigkeit!

00:02:51: Ich werd Coach, oh ich bin Trainer... Und alle gesagt haben äh wie jetzt was machst du?

00:02:57: Du kannst auch jetzt nicht in die selbstständigkeit, du kannst doch nicht deine sicheren Sachen aufgeben.

00:03:01: also so viel zum Thema Sinnhaftigkeit.

00:03:04: aber für mich hat das Sinn gemacht und für mich macht's heute noch mehr Sinn als ich je gedacht hätte dass es Sinn macht.

00:03:11: Und ich glaube, das ist der Punkt wo man oft so in diesen Wegabelungen steckt

00:03:15: und

00:03:16: sie überlegt und sagt, hey, wo ist der Sinn?

00:03:18: Ich verstehe ihn nicht.

00:03:20: Man sucht ihn damit er mir Halt gibt, damit da irgendwie die Sicherheit gibt weil ja vom Außen gegebenenfalls genau dieser Kommentar kommt.

00:03:29: Das macht doch keinen Sinn.

00:03:30: Was machst du denn da?

00:03:32: Und diese Verurteilung auch damit dann kommt und uns vielleicht noch eine Unsicherheit bringt.

00:03:38: Ja Das ist auch gerade noch dieser gut gemeinten Ratschläge von außen.

00:03:44: Hast du dir das wirklich gut überlegt?

00:03:47: Wichtig, dass es wirklich da noch

00:03:48: drin ist und gut.

00:03:50: Du hast dir das gut überlegt!

00:03:51: Es ist wirklich logisch was du da tust Und das ist auf der einen Seite total verständlich, dass vor allen Dingen Menschen aus dem Umfeld, aus der Familie, aus dem Freundeskreis Natürlich ein ganz großes Interesse haben, dass es der Person gut geht.

00:04:06: Und die Frage ist ja immer was sind aber die Grundlagen damit das uns gutgeht?

00:04:12: Ist es ein gesichertes Job mit einer Summe X am Monatsende auf dem Konto und einem bestimmten Urlaubskontingent im Jahr?

00:04:21: Was ist das, was trägt, was wirklich das Gut gehen unterstützt?

00:04:28: Da ist genau diese Fragestellung ... Das geht ja mir genauso, dass ich wenn das Menschen betrifft die in meinem Umfeld sind.

00:04:38: Ich ja auch diesen Impuls verspüre dieser Person zu helfen, sie zu unterstützen.

00:04:43: Dass letztendlich auch dieser Leidensdruck der da ist, dass der geringer wird und häufig geht es aber in diesen Momenten überhaupt gar nicht darum das Leiden.

00:04:52: Und das ist jetzt vielleicht ein bisschen sehr stark aufgeladener Begriff Aber diese Unstimmigkeit wegzunehmen, sondern dass die eigentlich genau der Katalysator ist um einfach tiefer rein zu tauchen.

00:05:02: Wo klemmt's denn gerade?

00:05:05: Ich dachte grade so als du sagtest Grundlage das es uns gut geht und den Leidensdruck wegzonehmen sind doch eigentlich Anzeichen dafür dass ich nicht meine Werte leben kann und dass sich meinen Sinn gegebenenfalls aus den Augen verloren habe.

00:05:20: also dass ich mein Polarstern vielleicht den Rücken gekehrt habe oder ihn irgendwie einen neunzig Grad Winkel zu meinen Augen gerade habe und ihn nicht mehr sehe, oder?

00:05:30: Ja kann man gut als Bild so sehen.

00:05:34: Und dann ist ja die Frage worauf hin richtig mich denn alternativ aus wenn ich mich von meinem eigenen Sinn und meinen eigenen Werten abkehre?

00:05:43: Was ist es denn was mein alltägliches tun und mein Handeln unterfüttert?

00:05:47: also wofür mache ich das?

00:05:48: Ich

00:05:48: bringe mal eine Hypothese rein mit ganz vielen Fragezeichen und dicken Fragezeichnen.

00:05:53: Vielleicht ist es mein Umfeld für die ich das tue, vielleicht ist es das Gehalt wofür ich es tue?

00:05:58: Vielleicht ist ein Ansehen was ich gerne hätte.

00:06:01: Vielleicht is' aber auch irgendwas... ...was ich mir selber oder von anderen in meinen Kopf eingetrimmt gekriegt habe dass es so sein muss und dass das der richtige Weg ist in meiner Situation.

00:06:15: Ich glaube da gibt's ja ganz viele verschiedene Hypothesen, die vielleicht gar nicht mehr mit mir um einen Sinn und meinen Wert zu tun

00:06:23: haben oder?

00:06:24: Ja ich würde sogar noch weitergehen.

00:06:25: Das ist ganz häufig sogar ein Mischmasch aus verschiedenen Sachen sind also wenn ich vielleicht auch Familie habe dass ich das Gefühl habe ich kann mein Job gar nicht kündigen weil Ich brauche ja so mal X um die Familie auch zu ernähren oder hab im Haus gekauft oder gebaut und trage einen Kredit ab oder irgendetwas was auf einer kognitiven Ebene ... ein Grund ist, etwas weiterzumachen.

00:06:50: Wo ich aber eigentlich gar nicht mehr innerlich überzeugt bin... ... dass das richtig ist.

00:06:55: Sondern ich habe ja trotzdem einen Nutzen daraus,... ... was ich tue im Sinne von so mal X auf dem Konto und gesichert am Monatsende.

00:07:04: Aber ich hab eben nicht in dieser wirklichen Zufriedenheit.

00:07:08: Ja!

00:07:09: Und trotzdem ist das wahrscheinlich ja in dem Moment erst einmal sinnvoll weil.... dass es der Nachbarschaft so geht, weil's dem Freundeskreis so geht.

00:07:16: Weil's dem Kollegen Kreiso geht

00:07:19: etc.,

00:07:20: und das ein gelerntes Bild

00:07:22: ist?

00:07:23: Ja!

00:07:24: Ich glaube, ein gelerntes Bild könnte man dazu sagen.

00:07:26: Das heißt aber ja nicht, dass ich dann bei mir geblieben bin und meinen Sinn lebe.

00:07:30: Ich habe gegebenenfalls eine Entscheidung getroffen für ein harmonisches Umfeld... ...und vielleicht mittel bis langfristig für eine Disharmonie in mir.

00:07:39: Das ist der Preis für die Harmonie im Außen.

00:07:44: Kann häufig dann das Harmonie in mir selber sein, dass ich den Preis dafür zahle?

00:07:52: Wir können festhalten, Sinn hat erst mal zwei Bedeutungen.

00:07:55: Einmal den Sinn, der von außen an mich getragen wird.

00:08:00: Den Sinn, den ich nicht von außend wahrnehme vielleicht auch und diesen tief verankerten ... Was ist eigentlich mein Sinn?

00:08:08: Was will ich eigentlich, was von mir

00:08:10: überbleibt?".

00:08:11: Ich würde es noch mal körperlich lesen für mich.

00:08:14: Dass der Sinn, der von außen kommt oder der mir übergestülpt wird oder ich mir vielleicht sogar selber überstülpe als ein gedankliches Konzept, dass das die Logikebene ist.

00:08:23: Das ist der reine Verstand, der irgendein Konzept erzählt, irgendeinen Narrativ spinnt.

00:08:30: und Sinn, der aber tragend ist geht auch einher mit einem Gefühl.

00:08:35: Also dass ich da auch angedockt bin an etwas was eben nicht in der Ratio sofort erklärbar ist und was im Außen wiederum vielleicht auch eher so hä es gibt doch gar keinen Sinn.

00:08:45: Aber weil das eben nicht aus dem Verstand nicht ausm Kopf heraus gesteuert ist sondern einfach Aus der Emotion und aus dem wie geht's mir in der Situation?

00:08:53: Und dass das der Sinn ist.

00:08:55: Ja das ist so wie so ein Herzens thema könnte man zwar sagen finde ich.

00:09:00: Also man spürt es dann auch, ob das wirklich der richtige Sinn ist.

00:09:05: Ich arbeite im Coaching sehr gerne mit sogenannten Boden an kann.

00:09:09: Das heißt da wird die Körperintelligenz ganz klar mit einbezogen wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen.

00:09:15: Das ist ja unser zweites Thema heute hier.

00:09:18: Das eineseits den Sinn braucht.

00:09:20: aber wofür brauche ich das Bewusstsein über den Sinn damit ich wieder aussteuern kann dass ich quasi auch wieder navigieren kann über die Sinnhaftigkeit Und eben nicht nur über die reine Logik und den Verstand, sondern eben das was ich in mir fühle.

00:09:34: Das heißt wenn ich mit Boden ankahne, mir bestimmte Szenarien eben nicht einfach durchdenken, sondern sie auch durch Fühlen kriege ich ein sehr eindeutiges Bild.

00:09:44: Dass der Verstand unglaublich kämpft um so diese Logik nach vorne zu stellen aber der Körper in wirklich ganz kleinen wahrnehmbaren Bewegungen was ganz anderes ausdrückt.

00:09:57: es ist immer wieder sehr Faszinierend, das zu beobachten.

00:10:00: Naja weil es dann halt aus dem Unbewussten einfach vortritt also dass dann auf einmal Arme die bei dem einen Bodenanker verschränkt waren Die fallen auf einmal bei dem anderen Bodenankern einfach so runter als könnte man sagen naja man darf ja auch den Stand wechseln Ja darf man.

00:10:16: Man beobachtet aber vielleicht noch dass die Mundwinkel hochgehen Dass sich die Schultern nochmal nach hinten anders ziehen bis die Brust raus gestreckt wird dass eine Hebeligkeit vielleicht aufhört oder entsteht.

00:10:28: Also es ist ja nicht immer nur das eine Symbol und dann merkt man schon von außen, oft merkst du ja auch die Klienten, dass das eine andere Leichtigkeit oder ein anderes Gefühl mit sich bringt.

00:10:41: Ja krass!

00:10:41: Also wundern kann es eine tischöne Arbeit gerade wenn man auch eine Entscheidung für sich braucht.

00:10:47: Wichtig ist finde ich an der Stelle aber auch immer dass auch wenn der Verstand an dem Punkt dann übernimmt und sagt so, ich bin noch nicht soweit.

00:10:56: Ich brauche jetzt erst mal nochmal eine weitere Erfahrungsschleife in dem, wo ich eigentlich weiß es geht mir gar nicht so gut.

00:11:01: aber dann braucht es halt in dem Moment noch genau diesen Erfahrungswert um die letzte Reserve Mut sich zu aktivieren, wenn's dann wirklich mal in ein ganz anderes Handlungsfeld oder einen anderen Weg geht.

00:11:16: Es ist ja häufig auch so ne Vorstellung von Das stimmt aber so nicht, weil das ist ja immer alles Prozess und Entwicklung.

00:11:24: Und dazu gehören natürlich auch die Erfahrungen, die wir machen, die sich eben nicht so fluffig anfühlen und dass die in diesen Momenten ganz viel Wahrheit liegt und ganz viel Potenzial um dann wieder für den nächsten Moment die Ausrichtung nochmal nachzujustieren.

00:11:42: Ja und wenn ich den Tiefensinn kenne also was es meinen Sinn?

00:11:46: Nicht der von außen an getragen wird dann habe ich auch eine Hoffnung, dass ich das schaffe.

00:11:51: Und mit dieser Hoffnung da sich das schaffe kommt der Mut dazu und ich finde diese Verkettung die find' ich so spannend dahinter wie es so wichtig ist zumindest ne Idee.

00:12:02: Ich muss es ja nicht ausdefiniert haben aber eine Idee von meinem Sinn zu haben weil's mich an den Wegablungen wo ich die Entscheidungen treffe in wahnsinnig viel Klarheit reinbringt Ich dann auch sofort sagen kann, Joa, laufe ich jetzt los.

00:12:15: Mach' ich!

00:12:16: Egal was kommt... ...ich weiß ja, ich kann wieder aufstehen,... ...ich kann mein Krönchen richten und weiterlaufen.

00:12:22: Und das kann ich halt wenn ich meinen Sinn erspüre,... ...wenn ich ihn vielleicht auch nicht definieren kann.

00:12:28: Also das gibt's ja auch ne?

00:12:29: Dass wir ein Gefühl dafür haben ist es richtig den Weg zu gehen.

00:12:34: Dann darf man sich einfach vertrauen.

00:12:36: Das finde ich gerade sehr schön dass du den Klarheitsbegriff hier rein bringst weil.... Das ist ja die eigentliche Sicherheit, um die es geht.

00:12:44: Dass ich wenn nicht vorher aus der Verstandeslogik heraus mir Sicherheit im Außen über ein gesichertes Gehalt, über irgendetwas was wir im Außensicherheit gibt dann ist das aber das Equivalent was den nach innen gefühlten Sinn auch nochmal ganz klar stützt dass sich wenn ich eine Klarheit darüber habe dass auch einfach über ein Gefühl abbilden kann und sich aus dem Gefühl auch wiederum der nächste Schritt, ich hab vielleicht noch nicht den ganzen Weg klar.

00:13:14: Aber das ich zumindest mich wieder ausrichten kann in eine bestimmte Richtung und sage okay jetzt geht's da lang.

00:13:20: Naja und es bringt gegebenenfalls ja auch nochmal mit ... Dass ich nochmal umkehre auf meinem Weg ne?

00:13:24: Dass ich feststelle ah!

00:13:26: Warte mal gerade da habe ich mich vielleicht doch gerade vorannt oder ich darf nachjustieren weil... Vor einem Jahr gefühlte sich das so an und da war das auch richtig.

00:13:36: Jetzt bin ich aber gewachsen, jetzt hab ich mich verändert.

00:13:40: Ich geh doch noch mal zehn Grad weiter nach links oder rechts und revidiere sozusagen meine

00:13:47: Entscheidung.".

00:13:48: Und das kann ich halt wenn ich weiß wofür ich bestimmte Dinge tue.

00:13:52: Das ist glaube ich das was den Sinn in meiner Wahrnehmung beschreibt.

00:13:55: Wofür mache ich etwas?

00:13:58: Woför möchte ich stehen?

00:14:01: Ist es gut, was ich da gerade tue?

00:14:03: Und wenn ich die Antwort hab', dann ist dieses Nachjustieren auch kein Scheitern oder keinen Fehler.

00:14:09: Sondern das ist halt wirklich ein Nachjustin.

00:14:10: und Uli grinst dir gerade hoch!

00:14:12: Wenn ihr's sehen würdet ihr mit euch kaputtlachen.

00:14:16: Ja weil man grad bei deiner Ausführung so auffällt... Das was ich ganz häufig erlebe und natürlich auch von mir selber kenne.. ...ist so'n Gefühl von ohh ich will doch endlich ankommen und will endlich diesen einen Pfad finden auf dem dass immer gleichförmig gut läuft.

00:14:32: Das liegt ja in der Natur des Menschen, dass wir versuchen möglichst wenig Energie aufzuwenden und dieses Nachjustieren aber gerne dann wieder bedeutet ich darf immer wieder Energie reingeben um mich zu reflektieren und meinen Weg zu reflektionen auch mit einem sich ein bisschen sperrig anfühlenem Gefühl oder eine Emotion auseinanderzusetzen und zu sagen was sagt mir die denn eigentlich?

00:14:55: Eigentlich ist es ja unser ganzes System ist für uns also auch unser Körper wenn wir den Körper auch noch mal wahrnehmen, eben nicht als ein Störer.

00:15:06: Dass ich irgendwelche Verspannungen habe.

00:15:08: Jetzt habe ich schon wieder Rücken oder Nacken oder was auch gemacht.

00:15:11: Ist schon wieder so weit bei dir?

00:15:12: Nee, aktuell ist es ganz gut!

00:15:15: Das ist aber... dass das eigentlich eine Einladung ist, um noch mal so genauer hinzugucken.

00:15:21: Also wie bin ich dann gerade unterwegs?

00:15:22: In welche Richtung bin ich gerade unterwegs?

00:15:24: in welchem Tempo?

00:15:25: mit wem bin ich grade unterwegs, dass ich mir diese Fragen mal stelle und das auch mal ein bisschen beobachte?

00:15:31: was macht es denn auch körperlich mit mir?

00:15:33: weil wir auch wenn wir eben nicht nur die ganze Zeit über reflektieren und verstehen wollen sondern auch den Körper mitnehmen als eine Intelligenz die wir haben Und zu schauen, in welche Richtung müsste ich mich eigentlich ausrichten?

00:15:47: Dass es mir gut geht.

00:15:48: Dass ich so merke, wenn ich da dran denke dann wird's irgendwie weich und dann wirds weit und dann wär warm oder was auch immer für ein Gefühl für eine körperliche Empfindung aufkommt dass sich darüber über Bilder die ich mir... Skiziere im Kopf oder vielleicht auch ein Visionboard, was auch immer das ist.

00:16:11: Dass ich darüber einfach wieder eine Inspiration bekomme, was brauche ich denn eigentlich?

00:16:16: Wo kann ich mich hinausrichten?

00:16:17: dass es für mich eben nicht ne logische Entscheidung wird sondern ne stimmige Entscheidung?

00:16:23: Ja dann bin ich halt wieder auf meinem Weg.

00:16:24: Dann bin ich wieder auf meinen Sinnweg und auf meinem Sinnbild Und ich glaube auf dem Weg.

00:16:30: wenn ich in diesem Sinnbild feststecke, dann gibt's kein Energieentzug Weil da sind ja meine Werte, die lebe ich gerade.

00:16:38: Die lebe Ich komplett aus!

00:16:40: Ich bin komplett in einem Zukunftsgeflecht unterwegs was mir Ja gut tut wo ich dran glaube was bei mir ja tief verankert ist.

00:16:48: und Dann saugt es glaub ich nicht.

00:16:51: das wäre eine tese ich kann Es nicht belegen aber mein gefühl sagt mir dann saugte es nicht dann laufe ich unterlaufig Und dann darf ich eher aufpassen dass ich nicht zu viel laufen.

00:16:59: dann funktioniert man macht's Aus Leidenschaft

00:17:03: und ich glaube es Für mich persönlich gehört auch alles dazu

00:17:08: zum Leben.

00:17:09: Weil wenn ich mir vorstelle, wenn ich mich so transportiere als Bild auf... Wenn es glatt durchläuft und alles super ist dann könnte ich mir vorstellen Ich fahre linke Spur Autobahn mit einem hochmotorisiertem Auto Beispielsweise.

00:17:23: Wenn das sein Ziel

00:17:24: ist?

00:17:24: Ich nehme es mal als Bild, nicht dass ich das haben will sondern einfach nur so als Bild von Vorstellungen was eigentlich dann passiert.

00:17:29: Dann bin ich unglaublich schnell und kann unglaubliche Strecke machen und bin unglaublich effektiv vielleicht in dem was ich tue und hab so das Gefühl so joo!

00:17:38: Das float jetzt richtig.

00:17:41: Ich glaube aber dass das irgendwann auch wenn ich einen unendlichen Tank hätte würde mein Wein war so langweilig.

00:17:47: also wenn wirklich mich über Jahre auf der linken Spur Autobahnen befinden würde und ich würde nie mal irgendwo abbiegen.

00:17:54: Und mal einen kleinen Feldweg fahren, und da mal so ein bisschen über eine huckeligere Strecke fahren.

00:18:01: Dann verpasse ich auch unglaublich viel was am Rand stattfindet.

00:18:06: Also wenn ich ganz laser scharf ausgerichtet bin, weil linke Spur Autobahn bedeutet auch, ich habe einen ganz ganz zugezogenen Fokus.

00:18:13: Ich bin ganz stark fixiert auf einen Punkt am Horizont und den werde ich irgendwie immer verfolgen und dass ich mir auch erlauben darf davon mal abzuweichen und zu sagen gerade die Umwege oder gerade dann wenn es Holpert Das ist kein Scheitern oder das ist auch kein Defizit, sondern das ist eigentlich genau der spannende Moment wo man dann ja wieder die Entscheidung trifft.

00:18:36: Ist linke Spur Autobahn überhaupt noch das Richtige für mich?

00:18:39: Ja oder darf die Autobahn vielleicht einfach mal eine Landstraße werden mit Kurven?

00:18:44: ne?

00:18:44: Naja um das vielleicht nochmal so ein bisschen klarer zu machen jetzt sind wir sehr stark auch im Gefühl wie fühlt sich was an aber zu gucken Wie kann ich das denn überhaupt machen Entscheidung treffen, wie kann ich diesen Anstoß überhaupt in Gang bringen?

00:19:00: Ich kann ja eine Münze werfen.

00:19:02: Und wenn ich eine Münse werfe geht es gar nicht darum dass mir die Münze oder das Schicksal oder was auch immer die Entscheidung abnimmt sondern viel spannender ist der Moment wenn ich die Münze hochgeworfen habe und ich fange sie auf und drehe sie auf meinen Handrücken sozusagen dass sich dann aber eine Erwartung habe was am besten oben liegen sollte.

00:19:23: Das ist der eigentliche Trick bei dem Münzwurf, dass ich mir das bewusst mache.

00:19:28: Dass es schon in mir eine Entscheidung gibt die aber vielleicht durch meinen Verstand blockiert wird.

00:19:33: Ja, das finde ich ne richtig coole Übung!

00:19:35: Die macht auch übrigens Spaß wenn man sie macht weil man kann dann echt in einem Lachflash landen weil man wirft die Münze immer wieder immer wieder in der Hoffnung dass dann doch die richtige Seite kommt.

00:19:45: also... So viel zum Thema Entscheidungen.

00:19:47: Es können aber auch bei der Entscheidung natürlich ganz klassische Matrixen helfen, ne?

00:19:51: Also eine pro und kontraliste, eine gewichtete pro und Kontralister.

00:19:55: Was ich nochmal herausstellen möchte was ich

00:19:57: oft

00:19:57: im Coaching auch habe ist ja ich kann mich nicht entscheiden!

00:20:00: Ich warte mal... Und ich warte Mal ist auch schon eine Entscheidung nämlich das Aussitzen gegebenenfalls zu sagen ich will nicht dass sich etwas verändert.

00:20:09: Und trotzdem ist aber immer noch dieser innere Treiber da der sagt oh ich muss es jetzt entscheiden.

00:20:14: Ich glaube, das ist auch noch mal so ein ganz interessanter Punkt wo man sich selbst gut beobachten kann.

00:20:19: Wann glaube ich denn?

00:20:20: Ich möchte mich entscheiden aber warte und warte... ...und warte!

00:20:24: Und dann mal zu überlegen ja wieso warte ich denn eigentlich?

00:20:27: Ja absolut.

00:20:30: also es gibt verschiedene Möglichkeiten.

00:20:31: Ich fand gerade dass es sehr sehr spannend weil es auch hier wieder deutlich wird.. ..dass wir beide uns sehr gut die Bälle zu passen können.

00:20:39: Aber an manchen Stellen von einer ganz anderen Ebene aus operieren.

00:20:44: diejenigen, die zuhören.

00:20:47: Für die einen funktioniert es besser über ... die Verstandes- und die Logikebene oder das was ich vielleicht auch innerhalb von, du hast gerade von der Matrix gesprochen, dass ich mir die nutzbar mache.

00:20:57: für andere ist es wiederum relevanter mit dem Gefühl zu arbeiten und ich glaube sich da auch zu erlauben, sich auszuprobieren.

00:21:05: welcher Weg ist für mich stimmig?

00:21:07: Was brauche ich eigentlich?

00:21:08: Und wenn ich das schon weiß dann weiß eine oder andere Richtung und das steht halt nicht konkurrierend nebeneinander, sondern es ist einfach eine Frage des Zugangs.

00:21:18: Also was brauche ich um mich in einem Thema zuzuwenden?

00:21:21: Um etwas vielleicht auch zu ergründen für mich?

00:21:24: und wo ist der Eingang ins Thema?

00:21:27: Und ich glaube im optimalsten Falle geht es Hand-in-Hand.

00:21:31: also wenn ich von einer Entscheidungsmatrix rede dann darf ich ja trotzdem noch mal spüren... Was macht das mit mir wenn ich jetzt aufschreibe Ich kündige gegebenenfalls wird mir das Wort schon im Hals stecken.

00:21:42: Da kann ich dadurch natürlich schon vieles ableiten.

00:21:44: oder wenn da kommt, gehen die Selbstständigkeit und ich grinse über beide Backen oder meine Klientengrinzen über beide backen dann darf ich erfahren was steckt denn eigentlich hinter dem Gefühl?

00:21:54: Und das finde ich halt einfach so spannend auch wenn nicht mit Uli im Dialog bin dass es neue Ansätze gibt oder Verbindungsstücke die die Ratio- und die Emotion verbinden.

00:22:07: Im Endeffekt stellen wir uns ja auch immer wieder auf unser Gegenüber ein.

00:22:11: Uns kann er nochmal spannend, weil du von der Reaktion so wenn ich eine Entscheidung treffe und ich bekomme die Reaktionen.

00:22:18: Wir haben in der letzten Folge über Werte gesprochen Dass sich die dann letztendlich auch wiederum Einlade in so einen Moment also welchen Wert betrifft das?

00:22:28: zum Beispiel beim Gedanken, ich mach mich selbstständig.

00:22:30: Was aufgeht in mir?

00:22:31: Wo ich mir gesagt, das wär total cool!

00:22:34: Dann hab' ich wieder um das Wertethema auch wieder im Zuckucken.

00:22:38: was steckt denn dahinter?

00:22:39: Was ist denn wirklich das, was trägt und wie zahlt es auf meinen Sinn ein?

00:22:43: Ich glaube dass es wirkt halt von außen häufig komplex oder vielleicht auch konfus aber... Es hat schon eine Mechanik die wiederum eine gewisse in Anführungszeichen Logik ergibt weil sie sich sozusagen in einem fällt miteinander bewegt.

00:22:59: Ich sag's jetzt wieder, ein spannendes Thema!

00:23:02: Grüßen gehen raus die Person weiß wer gemeint ist.

00:23:07: Also

00:23:07: tatsächlich finde ich ein sehr umfassendes Thema Entscheidungen Werte und Sinn.

00:23:12: Die letzten zwei Folgen glaube ich bauen ziemlich schön aufeinander auf.

00:23:15: also wenn die letzte Folge noch nicht gehört hat von vor zwei Wochen können wir euch die nur ans Herz legen.

00:23:21: Ihr habt heute von uns relativ viele Tools mit auf den Weg gekriegt die ihr mal ausprobieren könnt Körper Münze Matrix, gewichtete Matrix.

00:23:31: Kombination von allem ... Ja und dann schauen wir doch mal wo uns die nächste Folge hinführt.

00:23:37: Oh ja ich bin schon sehr gespannt.

00:23:39: Uli ist auch wieder schön mit dir!

00:23:41: Und möchtest du Tee sein?

00:23:43: Was kommt oder wolltest du es mal wieder offen lassen?

00:23:45: Ich will den letzten

00:23:45: Folgen.

00:23:46: Okay.

00:23:47: Ich bin ein Team Clifhanger.

00:23:50: Irgendwann funktioniert das nicht mehr, das weißt Du.

00:23:53: Doch doch, das funktioniert ziemlich gut.

00:23:55: Na dann, wir wünschen euch noch eine schöne Zeit wieder.

00:23:59: Schöne zwei Wochen bis wir uns wieder hören.

00:24:02: und in diesem Sinne bleibt gesund und lasst es euch gut gehen!

00:24:06: Ciao ciao!

00:24:07: Tschüss.